Dienstag, 31. Juli 2012

Geschäftsausstattung

Ich habe euch ja schon mal erzählt, dass ich vom Lesen auf dem iPad erstaunlich angetan war.
Ich muss zugeben, mittlerweile lese ich sogar auf dem iPhone! Der Hintergrund ist ganz banal, am Muttertag gab es bei Amazon die Kindle-Edition von Susanne Fröhlichs Yoga-Tagebuch für umme, und das wollte ich sowieso gerne lesen ... Also hab ich mir die Kindle-App geholt und weil ich von meinem Rechner aus nur Zugriff auf mein Fon und nicht aufs Pad hab, hab ich App und Buch auf das Telefon gespielt. Und so bin ich auf den Geschmack gekommen.
Ich hab so IMMER ein Buch dabei! Egal wo ich bin, ich kann lesen. Man gewöhnt sich erstaunlich schnell an das kleine Display, die kurzen Seiten ...
Klar, e-Lesen ist nicht für jede Art von Buch geeignet. Aber alles, was man so "nebenher" liest, was sonst vielleicht ein Taschenbuch wäre, gutes, pures Lesefutter - dafür brauch ich offensichtlich kein Papier. Eine gute Geschichte begeistert auch so ;o)

Darum war ich auch gar nicht abgeneigt, als im Büro gefragt wurde, wer denn noch einen eReader brauche. Ich muss dazusagen, dass ich ja hauptberuflich lese und auch viele Texte prüfen muss, die uns zumeist als PDF angeboten werden. Bisher hab ich sie mir eben ausgedruckt und dann regelmäßig hunderte Seiten Papier nach Hause geschleppt ... Warum hier nicht Zeit, Papier, Toner und Muskelkraft sparen und das Ganze elektronisch erledigen?

Und so nenne ich nun einen hübschen kleinen eBook-Reader mein Eigen - also, natürlich nicht mein Eigen, aber mein Werkzeug.
Der muss ja dann öfters mal in der Handtasche hin- und herreisen, also musste eine Hülle her. Inspiriert von so einigem, was ich im Netz gefunden hab, hab ich mir selbst was gebastelt:
Aus meinem herzallerliebsten Riley-Blake-Stöffchen vom StoffLoft. Eine ganz einfache Hülle, gepolstert mit Thermolam (ich hatte nämlich nur noch bedruckte Bodenwischtücher da und Sorge, dass man dann hinterher das Muster durchsieht ...)
So sieht es aufgeklappt aus. Ich komm an alle Tasten und "Steckdosen" ran, auch wenn das Gerät in der Hülle steckt.
Als Befestigung der Ecken hab ich Framilon genommen. Das ist schön rutschfest und außerdem "in echt" fast unsichtbar.
Verschlossen wird die Hülle ganz schlicht mit einer Gummikordel, die im Rückteil angenäht ist und über das Vorderteil gezogen wird.

Ach ja: Das Lesen ist auf dem iPad um Klassen angenehmer. Das liegt natürlich zum einen daran, dass ein ePub oder ein Fixed-Format-eBook natürlich besser aufzubereiten sind als ein schlichtes PDF, aber auch das Handling beim TrekStor ist deutlich verbesserungswürdig. Aber dafür kostet das Gerät ja auch nur einen Bruchteil vom iPad. Ich finde, als Arbeitsgerät ist der TrekStore richtig gut. Auf jeden Fall eine Arbeitserleichterung für mich! Und jetzt auch noch hübsch verpackt ;o)



Kommentare:

Queen-Mum hat gesagt…

Sehr praktisch die Hülle und schick noch dazu!

Dann ist Dein neues Arbeits-Spiel äh Werkzeug nun ja sicher gegen Handtaschenkratzer geschützt! ;o)

Ich habs noch nie ausprobiert, aber ich kann es mir ja immer noch nicht vorstellen, am Display zu lesen. Aber wenn nun sogar Du überzeugt wurdest...

Gypsy hat gesagt…

Hallo Luci,

ich bin ganz begeistert von deinem Blog!
Und, ich bin auch so eine Leseratte.

Auf dem iPad habe ich noch nie versucht zu lesen, aber es scheint mir wirklich klasse für diesen Zweck mit der "Nebenbei-Literatur", wie du es beschreibst.

Du machst das beruflich? Darf ich dich fragen, wie man an einen solchen Job rankommt?
Ich habe schon herumtelefoniert, aber die Verlage haben scheinbar nie offene Stellen zum Korrekturlesen. ;-(

Wenn du magst, darfst du mich gerne über meinen Blog anschreiben.

VG Gypsy

Muddi hat gesagt…

Ha! Susi?!?! Siehst Du das??? Luci mag auch nicht bügeln!!! *wegschmeiß*

Tolle Hülle!!! Und auf Dein neues Lesegerät bin ich neidisch. Ich mag auch sowas glaub ich - Weihnachten ist ja bald. Ob ich mir nen Ticker mache? Paula? ;oP

Liebe Grüße,
Sarah

Luci hat gesagt…

Hallo Gypsy,

irgendwie kann ich auf deinem Blog nicht kommentieren :-(
Auf jeden Fall: Ich bin Lektorin, dazu braucht man ein abgeschlossenes Studium (vorzugsweise natürlich in Literaturwissenschaften oder so), und dann steigt man für gewöhnlich über ein Volontariat in den Job ein.
Reines Korrekturlesen machen bei uns Freie - also, wir Lektorinnen lesen unsere Texte natürlich auch Korrektur, aber man lässt immer noch ne Außenkorrektorin mitlesen. Vier Augen sehen mehr als zwei und so weiter ...

Von daher würde ich sagen, einfach als freie Mitarbeiterin bewerben ...

Liebe Grüße
Luci