Dienstag, 16. Januar 2018

Mein Plotter kann auch Papier!

Hihi. Ich hab ja erzählt, dass ich seit einiger Zeit auch stolze Besitzerin eines Plotters bin. Meine ersten Schritte mit dem Spielzeug hab ich hier versucht zu dokumentieren, inklusive der ersten Fehlversuche *gg*
Vor allem der Papierversuch war nun wirklich nicht so doll ... Aber ich geb da ja nicht auf, und mit ein bisschen Hilfe und vor allem einer weniger klebenden Schneidmatte hab ich dann jetzt auch das erste richtige Papierprojekt umgesetzt: Ich hab die Einladungen zum Kindergeburtstag der Großen hübsch verpackt!

Wir gehen in die SchokoWerkstatt - das hat sie sich wieder gewünscht, und ich finde, das ist wirklich ein schöner Kindergeburtstag. Die Kinder haben Spaß, die Schokolade ist lecker, und ein Mitgebsel hat man auch gleich ;) Da kam ich auf die Idee, die Einladung als Leporello auf die Rückseite eines Ritter-Sport-Mini-Täfelchens zu kleben, und damit es hübsch aussieht, haben wir noch Verpackungen für die Täfelchen gebastelt.


Die kostenlose Vorlage für das Schächtelchen habe ich mir bei Tinker Ela heruntergeladen - vielen Dank dafür!

Innen passt genau das Täfelchen hinein. Und die ausgeschnittene Blüte hat meine Große einfach für das Namensschild der jeweiligen Einladung verwendet:
Auf ein Band aus Pergamentpapier, das zum Verschließen dient, aufgeklebt, mit Glitzerstift und Klebesteinchen verziert - fertig ist die zuckersüße Schoko-Box-Einladung!

Die Einladungen wurden verteilt und kamen super an. Und meine Bastelmaus ist im Glück - was dieses neue Spielzeug der Mama für Möglichkeiten bietet!! ;)

Plottervorlage: von Tinker Ela
Papier und Zubehör: aus dem Bastelschrank der Kinder

Donnerstag, 11. Januar 2018

Ein Herz für Patchwork {RUMS 2/18}

Tja, da hätte ich mal den Mund nicht so voll nehmen dürfen beim letzten Mal RUMSen. Ganze NEUN WOCHEN später bin ich dann auch mal wieder mit von der Partie. Puh. Es hat zwar geklappt, das schon fast zwanghafte wöchentliche RUMSen in 2017 einzuschränken, aber DAS war dann doch etwas zu viel des Guten. Ganze 24 RUMSe hab ich geschafft letztes Jahr, das ist nicht mal jede zweite Woche. Das muss besser werden! Schließlich tut mir RUMS ja auch dahingehend gut, dass ich mir ZEIT für mich und meine Bedürfnisse nehme.

Also mal sehen. Ich will wieder mehr nähen und vor allem mehr bloggen. Es ist ja nicht so, dass ich seit November nix genäht hätte, aber ich hab schlicht keine Zeit gehabt, Fotos zu machen und zu bloggen ... Auch dafür will ich mir wieder mehr Muße nehmen.

Passend dazu hab ich mit einem neuen Großprojekt gestartet :p . Ich hab ja letztes Jahr immer mit großen Augen die Beiträge der Teilnehmenden des #6Köpfe12Blöcke - Quiltalongs bestaunt, allen voran die wunderbare Decke von Arlette. Angefixt von ihr hab ich sogar versucht, den Bernina-Medaillon-Quilt mitzunähen, bin aber bis heute nicht über die dritte Border rausgekommen ... Auch hier steht für dieses Jahr auf dem Plan, das Begonnene in irgendeiner Form zu vollenden. Ich weiß noch nicht wie, aber liegenlassen will ich das auch nicht!
Jedenfalls, wusstet ihr, dass die 6 Köpfe weitermachen? Yeah! Dieses Mal hab ich mir vorgenommen, teilzunehmen, denn ich finde das Quilten und dieses Blockprinzip wirklich toll. Es wird ein Row-by-Row-Quilt dieses Mal, das heißt, dass kleinere Blöcke in Reihen gearbeitet werden (aber lest euch das lieber mal bei Katharina durch, die kann das nämlich wirklich erklären, im Gegensatz zu mir *gg*)

Ich hab also losgelegt mit der ersten, der Januar-Reihe: Herzen ist das Motto, und die Anleitung ist von Gesine.
Ich hab beschlossen, die 12 Reihen in 12 verschiedenen Farbwelten aufzubauen, und bei Herzen war ja wohl klar, dass ich mit Rot anfange.
Außerdem mach ich "Use what you have", also verarbeite ich lauter Stoffe, die ich noch habe, das ist nämlich auch im Bereich Webware einfach nicht wirklich wenig *gg* Der Hintergrund wird aus Laken von meiner Oma genäht, und farbig dürfte ich wirklich ausreichend zu Hause haben. Mal sehen!
Natürlich darf man nicht jedes Herz so GANZ genau anschauen, bei ein paar ist wirklich ordentlicher Versatz dabei, aber hey, das ist ja das schöne an so vielen kleinen Blöcken - die Fehler fallen nicht so sehr auf ;) Doch auch wenn ich ja sonst ein Freund schneller Ergebnisse bin: Die Sorgfalt und Konzentration, die man beim Patchworken einfach aufbringen MUSS, tut mir gut. Es entschleunigt ziemlich grundlegend.
Die Herz-Quadrate sind nachher 6x6 inches groß, und es sind 10 - denn die 6er-Reihen sind die großen. Ich muss mir noch überlegen, in welcher Reihenfolge ich die einzelnen Blöcke zusammenfüge, aber im Moment bewahre ich sie noch einzeln auf. Man kann da ja auch ein bisschen was auf sich zukommen lassen.

Heute kommt mein Januar-Beitrag zu #6Köpfe12Blöcke2018 aber vor allem zu RUMS. Endlich mal wieder.
Und was habt ihr für euch genäht?

Donnerstag, 9. November 2017

Da isse ja schon wieder! {RUMS 45/17}

Jaaaa, man mag es kaum glauben, aber ich hab tatsächlich schon wieder einen RUMS!

Zu verdanken hab ich (und habt ihr) diesen erneuten RUMS in erster Linie frau liebstes. Ich darf für sie ja die Schnitte, die in den großen Größen erscheinen, probenähen, und da holte sie mich vor einiger Zeit in die Probenähgruppe für ihren neuen Sweater. Hoodies gibt es ja gefühlt wie Sand am Meer - aber der hier ist echt mal was Besonderes!
Ich muss ja zugeben, dass ich am Anfang echt skeptisch war, wie dieser besondere Wasserfall-Falten-Abnäher-Kapuzen-Ausschnitt in den großen Größen aussehen wird. Ich meine, ich hab Körbchengröße G - da muss man nicht UNBEDINGT noch mit zusätzlichen Stoffmassen auftragen, oder?
Da kam mir dieser schöne Sommersweat, den es passenderweise bei GreLu im Angebot gab, gerade recht. Denn beim Probenähen geht man halt auch immer das Risiko ein, dass das genähte Teil eben NICHTS für die eigene Figur ist.
Also Schnitt gedruckt, geklebt, geschnitten, zugeschnitten, genäht, ge-öst, weitergenäht, fertiggemacht, angezogen - und WOW!
Der Hoodie trägt kein Stück auf, im Gegenteil! Ich fühle mich herrlich angezogen, die Kapuze ist nicht halsnah, aber trotzdem kuschlig, der Hoodie ist nicht knackeng, aber auch nicht sackig - MAG ICH!
Luci Wurzelzwerg hat natürlich Ärmel und Pulli etwas kürzen müssen, aber das muss ich immer. Und mit dem wunderbar perfekt passenden Bündchen (auch von GreLu) sieht der Hoodie doch megagut aus, oder?

Die Kapuze kann man füttern oder mit einem Beleg versehen. Ich hab mich für den Beleg entschieden und die Kapuze dann mit Kappnähten genäht, damit man innen keine unschönen Nähte sieht:

Das kommt bei dem Sommersweat ganz gut. Ich mag die Optik mit der hellen Abseite ziemlich gern. Überhaupt ist der melierte Stoff echt schön, eine coole Jeansoptik, aber wunderbar weich und einfach gemütlich. Perfekt für jeden Tag!
Für mich der Schnitt dieses Herbstes. Denn MAelice (wie der neueste Streich von Ki-Ba-Doo heißt) wurde nicht nur für uns Ladys, sondern auch für Kinder UND Herren getestet und für mehr als gut befunden. Und so wird es neben MAelice auch Elice und PAelias geben - und ein fam(e)book, also eine Kombination der drei Schnitte für die ganze Familie!! Heute im Lauf des Tages erscheinen die E-Books im Shop von Ki-Ba-doo.
Ich kann euch schon verraten, dass hier die ganze Familie in den Genuss des Probenähens gekommen ist - es gibt also noch mehr zu sehen in den kommenden Tagen! (Tut dem Blog auch mal wieder gut, wenn ich regelmäßig was zu erzählen hab ...)
Aber meine innig geliebte MAelice kommt jetzt erst mal zu RUMS. Yeah, two in a row!!


Schnitt: MAelice von Ki-Ba-Doo (erscheint heute im Lauf des Tages)
Stoff: Sommersweat und Bündchen von GreLu Stoffe
verlinkt bei RUMS


Donnerstag, 2. November 2017

Warme Füße zum RUMS 44/17

Hey, da scheint sich ein Rhythmus rauszukristallisieren - alle vier Wochen schaff ich mal einen RUMS 😂 Auch ein Vorsatz fürs neue Jahr: wieder mehr RUMSen. Es muss doch ein Zwischending zwischen "jede Woche" und "einmal im Monat" geben!!

Jedenfalls, es ist definitiv Herbst. Wir haben auch schon den ersten Frost gehabt, und irgendwie fang ich in dieser Jahreszeit immer wieder gerne mit Wollarbeiten an. In den letzten Jahren hab ich meistens gehäkelt, aber dieses Jahr kam das Nadelspiel mal wieder zum Einsatz. Ich hatte vor 12, 13 Jahren schon mal so ne Socken-Strick-Phase, aber jetzt gehen diese Socken so langsam auseinander. Auch die, die meine liebe Oma mir immer zu Weihnachten gestrickt hat, geben nicht mehr wirklich warm. Also hab ich meine Nadeln rausgekramt, und tatsächlich sogar noch einen halb gestrickten Strumpf im Schrank gefunden. Den hab ich jetzt erst mal fertiggemacht und den zweiten auch noch:

Ich mag ja so Wolle, die dann gleich ein Muster gibt, denn über rechts-links bin ich im Stricken einfach nie rausgekommen 🙈🙉🙊
So richtig toll find ich die Farben allerdings nicht, wahrscheinlich hab ich den Strumpf deswegen nie fertig gestrickt, aber jetzt brauch ich einfach was Warmes am Fuß - dann halt in grün-grau-gelb-blau *gg*
Beim Fersen des zweiten Strumpfs hab ich mich verzählt, darum ist das Muster jetzt etwas verschoben. Aber das sieht man ja auch nur, wenn man's weiß 😉

Jedenfalls hab ich jetzt wieder warme Füße - und neue Wolle ist auch schon gekauft. EIN Paar warme Strümpfe wird mir über den Winter nicht reichen, vermute ich mal ...
Aber jetzt erst mal ab zu RUMS! Was habt ihr diese Woche für euch gemacht?

Dienstag, 24. Oktober 2017

Plotversuch, die erste :D

Seit einer Woche bin ich stolze Besitzerin eines Plotters!! Yeah! Da bin ich nun wirklich lange drum rumgeschlichen, immer kam was dazwischen, und jetzt ist er mir ganz unverhofft ins Haus geflattert <3.

 Ich hab mich erst gar nicht getraut, das Ding auszupacken und anzuschließen. *gg* Aber jetzt am Wochenende hab ich es gewagt, und mit ein bisschen Startschwierigkeiten hab ich meinen ersten Plot erstellt!


Also, ehrlich gesagt ist es natürlich der dritte. Erst hat es nämlich die Matte nicht richtig eingezogen, sodass das Ergebnis völlig krumm und schief war. Dann hat das Plotten und Entgittern zwar gut geklappt, aber beim Aufpressversuch mit der Heißmangel ist mir dann die Folie verschmurgelt (und jaaaa, natürlich hab ich Backpapier dazwischengelegt!).
Zum Glück konnte mir eine Freundin mit einem Stück roter Folie aushelfen (ich hab ja erst mal nur so ein Reste-Test-Paket gekauft, und da war nur dieses eine Stück Rot drin, und ich hatte das Shirt mit den roten Ärmeln ja nun schon mal zugeschnitten ...), und ich hab den Plotter wieder angeschmissen.

Da musste ich dann auf die harte Tour lernen, dass man wirklich IMMER einen Testschnitt machen sollte und Flexfolie eben nicht gleich Flexfolie ist. Das Entgittern war eine Qual, und so richtig sauber ist das Ergebnis auch nicht, aber das stört mein glückliches Kind nicht. Für sie ist das coole Collegeshirt nämlich natürlich!

Ich hab Ruler, das Raglanshirt aus der Ottobre 3/14, genäht. In 158, meine Tochter ist zwar noch nicht ganz 10, aber außerhalb von Teeniegrößen geht nix mehr bei uns. Zu der Collegeschrift fand ich einen schmalen Raglanschnitt genau richtig, und das cleane Rot-Grau gefällt mir saugut.
Da meine Overlock gerade leider repariert werden muss, hab ich mal wieder mit der Nähmaschine gearbeitet. Ich sag nur "Entdeckung der Langsamkeit" ... ;) Aber schöne Ergebnisse kriegt man auch so. Dazu das Halsbündchen und den Saum mit einer zweifarbigen Zwillingsnaht gesteppt, und fertig ist der sportliche Look.
Das Shirt fällt eher schmal aus, aber findet meine Große ganz schick gerade. Mini-Teenie halt ...

Ich bin jedenfalls megastolz auf mein erstes beplottetes Shirt. So kann man groß werden *gg*

Stoffe: grauer Jersey von Strandgutraeuber, roter Interlock von aktivstoffe
Plott: Selbst erstellt

Donnerstag, 5. Oktober 2017

Mach's dir selber {RUMS 40/17}

Hah, mal sehen, was für ne Klientel so ein Posttitel anlockt *gg* Soll ich noch ein paarmal von SM reden oder über meinen Stoffverbrauch jammern? Manchmal ist unser Näh-Vokabular für Außenstehende ganz schön tricky 😉

Aber back to business - die Königsdisziplin im Nähen ist wohl, selbst ein Schnittmuster zu erstellen. So ganz genau auf die eigenen Maße angepasst. Genau so, wie man das selbst gerne haben mag.

Ich finde das wirklich faszinierend. Aber zum einen hab ich echt wenig Zeit zurzeit (ich meine, hallo?? Ich nehm ja nur noch jeden dritten RUMS mit dieses Jahr!!) und zum anderen gibt es ja auch wirklich viele gute Schnitte, die mir passen.

Aber so im Hinterkopf bleibt da diese kleine Stimme, die sagt: "Mach's dir doch mal selber. Erstell ein Schnittmuster für dich!"

So ganz frei Schnauze geht das aber nicht, man braucht schon jemanden, der einem zeigt, wie das geht. Mein Jemand ist Svenja von kaidso - ich hab vor einem Jahr schon mal ein Schnittmuster nach ihren Anleitungskursen erstellt, aber dann viel zu wenig damit gemacht. Jetzt hat sie aber eine Aktion am Laufen, da konnte ich nicht Nein sagen: Sie bietet einen (diese und kommende Woche noch kostenlosen) Aufbaukurs an, mit dessen Hilfe man sich einen perfekt sitzenden BH nähen kann. Ja, genau, einen BH!
Das ist ja so ein bisschen die andere Königsdisziplin für mich. In meiner Größe muss man für gut sitzende BHs wirklich VIEL Geld ausgeben, aber Kaufschnitte decken den Größenbereich F/G/H auch nicht immer ab und sind wirklich auch teuer ... Da musste ich mitmachen!

Zuerst einmal hab ich mir aber noch den Grundschnitt für Oberteile gegönnt, denn auf dem baut der BH-Kurs auf. Und als wir am Sonntag spontan kinderfrei hatten und der WBEDW für den #inktober ein paar Inspirationstutorials geschaut hat, hab ich mir den Kurs reingezogen und mir ein perfekt passendes Tanktop genäht:
Das geht wirklich einfach MEGAGUT!! Abnäher da, wo sie sein sollen, und das ganz ohne "Tüten" ;) Die Taille sitzt an der Taille, die Träger sind auf der Schulter, der Ausschnitt so, wie ich ihn mag ... An dem Schnitt werde ich garantiert noch ein bisschen spielen. Und darauf, wie ich das mit dem BH hinbekomme, bin ich schon richtig gespannt ... Aber jetzt darf das Mach's-dir-selbst-Tanktop erst mal zu RUMS!
Und was habt ihr diese Woche für euch gemacht?

Dienstag, 3. Oktober 2017

Danke-Geschenk nach Schreckmoment

oder
"Mama, was hab ich da?"

Kennt ihr diesen Schreckmoment auch, wenn eure Kinder euch das fragen?

Bei uns vorgekommen vor ungefähr drei Wochen an einem Samstagabend. Wir haben miteinander ferngesehen, die Kleine hatte schon ihren Schlafanzug an, als sie plötzlich ankam. "Mama, was hab ich denn da?"

Ich hab als pflichtschuldigst ihre Hüfte inspiziert, in Erwartung einer Druckstelle. Doch dann ging plötzlich mein Puls hoch. Das war keine Druckstelle. Eine Rötung. Leicht erhaben. Ringförmig.
Mist.
Ist das jetzt eine Wanderröte?
Ich konnte mich zwar nicht an einen kurz zurückliegenden Zeckenbiss erinnern, aber das heißt ja nix. Die Kinder sind viel draußen, spielen auch in ungemähten Wiesen. Eigentlich suche ich sie dann abends ab. Aber uneigentlich kann man da ja auch mal was übersehen.

Puh. Was jetzt? Soll ich mich am Sonntag in die Kinder-Ambulanz des Krankenhauses setzen? Oder bis Montag auf den Kinderarzt warten? Wie dringend ist das jetzt?

Aber: Ich hab da ja Glück. Eine sehr liebe Freundin von mir ist nämlich Kinderärztin. Dummerweise wähnte ich sie zu dem Zeitpunkt im Urlaub, aber ich hab ein Foto von dem Ausschlag gemacht und ihr eine WhatsApp geschickt. Vielleicht weiß sie ja, was zu tun ist?

Und sie wusste. Am nächsten Morgen blinkte das Handy. "Wir sind seit gestern wieder zurück, komm doch einfach kurz vorbei."
Und so sparten wir uns die stundenlange Warterei in der Keimschleuder und durften stattdessen zur Untersuchung ins Wohnzimmer kommen 💜
Die Diagnose war dann aber schon Verdacht auf Borreliose und das Rezept für ein Antibiotikum konnten wir dann auch gleich mitnehmen. Aber lieber so!

Jedenfalls hab ich mir dann vorgenommen, ihr zu unserem nächsten Nähtreffen (wir nähen nämlich auch sehr gerne miteinander) ein kleines Dankeschön mitzubringen. Aber nix, was sie sich selbst nähen könnte! Da kam mir die Stickdatei gerade recht, die ich für den NähPark gerade testen durfte: die Continuous Sewing Blocks eignen sich nämlich ganz wunderbar für MugRugs. Und da wir immer Tee zum Nähen trinken (und dabei doch auch schon öfter eine Tasse umgestoßen wurde), kam mir das doch passend vor:

Ich habe graumelierten Filz in 3 mm Stärke bestickt. Die Blocks sind jeweils knapp 10x10 cm groß und werden, wie der Name schon sagt, in einer durchgängigen Linie gestickt. Die Motive sind alle aus dem Nähzimmer "entliehen".
Das helle Türkis sieht man auf dem Grau leider nicht gut, aber hier kann man eine Schneiderbüste und eine Nähmaschine erkennen.
Nadel, Schere und Faden - und lila sieht man dann schon besser!
Eine schöne Nähmaschine in Rot ...
... und ein Mason Jar mit Nähwerkzeugen drin in Blau. Das erkennt man meinem Gefühl nach wirklich am besten! Und ich hab auch alle MugRugs dann noch mit der Zickzack-Schere beschnitten, sodass sie einen sauberen Look bekommen.

Meine Freundin hat sich sehr gefreut. Und ich erst! Schließlich hat das AB gut angeschlagen und der Ausschlag ist schnell wieder abgeklungen. Und eingeweiht haben wir die schönen Untersetzer auch gleich. Hat gut geklappt - ganz ohne Tassenumschmeißen ;)

Schnittmuster: keins ;)