Wenn man Schwaben fragt, was wohl der traditionellste aller schwäbischen Weihnachtsgenüsse ist, antworten wahrscheinlich 5 von 4: SPRINGERLE. Ausgesprochen wird das übrigens "Schbrengarla", und der Name kommt daher, dass die Plätzchen beim Backen "aufspringen" sollen, das bedeutet, dass sie nach unten gerichtet aufgehen und ein "Füßchen" bekommen.
Ich LIEBE Springerle. Aber ich hab auch echt Respekt vorm Backen. Die Produktion dauert zwei Tage, weil die Plätzchen vor dem Backen ca. 24 Stunden trocknen sollten, und danach lässt man sie eigentlich noch einen Tag oder zwei offen liegen, bevor man sie einpackt, damit sie weich werden. Springerle laufen immer Gefahr, dass sie eben nicht "springen" oder hart werden. Genauer gesagt: Es gibt Millionen Dinge, die bei diesem Stunt schief gehen können ... 😎
Aber dieses Jahr wollte ich unbedingt welche machen. Ich hab erst jetzt mit dem Backen angefangen, die Zeit rast einfach zu schnell, aber heute hab ich unverhofft einen freien Vormittag gehabt. Also gleich zugeschlagen! Und dann hab ich beschlossen: Ich mach Springerle.
Ich hab nur ein Blech gemacht, in meiner Familie bin ich nämlich die einzige, die auf Springerle steht 😉; aber so ist es wenigstens auch ein echter RUMS!
Der Teig für Springerle besteht nur aus Ei, Puderzucker und Mehl - es ist im Prinzip ein Biskuit, aber eben ausrollbar.
Die Masse wird dann einen Zentimeter dick ausgewellt und mit speziellen Springele-Modeln gestaltet. Das sind eine Art Stempel aus Holz, die edlen sind geschnitzt, die günstigeren gefräst (und nicht ganz so detailliert ...). Die Model werden in den Teig gedrückt, und danach wird die Form ausgeschnitten. Eigentlich mit einem Teigrad, sodass ein gewellter Rand entsteht, aber ich hab meins nicht gefunden 😠
Auf das Backblech streut man dann Anissamen. Es ist also kein Anis im Teig, vielleicht ein paar Samen am Ende unten angebacken, aber das Aroma bestimmt den Springerle-Geschmack dann doch. Und ich LIEBE Anis ... Hachz. Ich hoffe echt, die kriegen heute Abend dann ihre Füßle!
Habt ihr auch so spezielle, vielleicht auch regionale Plätzchen, die für euch Weihnachten erst komplett machen? Meine Springerle dürfen heute zu RUMS - was habt ihr diese Woche für euch gemacht?
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Donnerstag, 8. Dezember 2016
Dienstag, 29. November 2016
Guten Tag, ich bin der Nikolaus ...
Meine Kinder können es schon kaum mehr aushalten. Nur noch eine Woche, dann kommt der Nikolaus! Die Kleine hat sogar extra drauf bestanden, neue Stiefel zu bekommen 😋 Also, klar, sie hat sowieso welche gebraucht, aber die mussten eben unbedingt VOR Nikolaus gekauft werden ...
Jedes Jahr um diese Zeit kommt wieder die Diskussion auf, ob der Nikolaus mit roter Mütze und weißem Rauschebart nun eine kommerzialisierte Erfindung von Coca-Cola ist, ob nur der gütige Bischof mit weiß-goldener Mitra und Bischofsstab die Geschenke bringen darf ...
Ich muss dazu sagen - ich hab da gar keine Meinung zu. EIGENTLICH sieht der Nikolaus doch gar nicht "aus", schließlich ist es ja gerade das Geheimnisvolle, dass er mitten in der Nacht, ganz verstohlen und heimlich, kommt und seine guten Gaben bringt, ohne dass ein Kind ihn sieht. (Übrigens glaubt sogar die Große mit ihren neun Jahren noch daran, oder genauer gesagt WILL sie daran glauben 💜) Allerdings werde ich nicht müde zu betonen, dass das mit dem roten Mantel nachgewiesenermaßen KEINE Erfindung von Coca-Cola ist. Es gibt aus dem frühen 20. Jahrhundert Weihnachtskarten aus dem angelsächsischen Sprachraum, die "Santa Claus" (der ikonografisch eigentlich aus einer Mischung aus dem russischen Väterchen Frost und den skandinavischen Tomtes ist und im protestantisch geprägten Raum den von klerikalen Motiven geprägten Bischof ersetzt hat) in einem roten Mantel mit weißem Pelzbesatz zeigen. Daneben gab es ihn auch in grün, blau, lila ... Aber rot hat sich durchgesetzt.
Dass zu dem weltweiten "Siegeszug" des roten Nikolaus die Werbekampagne von Coca-Cola (die es seit 1931 gibt) beigetragen hat, steht außer Frage, aber wie gesagt, erfunden hat's ein anderer (wenn auch nicht die Schweizer).
Meine Kinder kennen beide Versionen des Nikolaus. Sie kennen die Geschichte, die dahinter steht (nicht zuletzt dank dieses entzückenden Büchleins), im Kindergarten bei uns kommt ein Bischof Nikolaus, zur Weihnachtsfeier des Sportvereins kommt Knecht Ruprecht (was ja noch mal ne ganz andere Geschichte ist), und natürlich sehen sie überall den Weihnachtsmann - auch wenn bei uns die Geschenke vom Christkind gebracht werden 😉. Und wie gesagt, das GEHEIMNIS ist ja eigentlich das Wichtige.
Jedenfalls, als vor Kurzem Frau Scheiner zum Probenähen ihres neuen E-Books "Nikolaussäckchen" aufgerufen hat, hab ich mir so meine Gedanken gemacht. Wenn wir alle klassische Weihnachtsmänner mit roten Mützen nähen, wird das ja eine eher eintönige Versammlung von Designbeispielen. Zu bunt wollte ich aber auch nicht - und darum hab ich einen Bischof Nikolaus genäht:
Hautfarbener Filz, weißer Teddyplüsch und der Rest des Stoffes, den ich damals für das Nikolauskostüm gekauft hatte. Dazu silberne Zackenlitze, fertig ist der Bischof!
Das E-Book ist wirklich ganz allerliebst. Ich hab die kleine Version des Säckchens genäht, das ist genau richtig für die Menge an Geschenken, die es bei uns zu Nikolaus gibt. Apfel, Nuss und Mandelkern plus Mandarine, ein Schoko-Nikolaus und vielleicht ein Pixibuch oder eine CD passen rein, perfekt. Und noch dazu ist der Aufwand wirklich im Rahmen, der Effekt dafür umso größer.
Witzig finde ich ja, dass die Mütze, die bei den anderen Designbeispielen so perfekt nach Zipfelmütze aussieht, bei mir wirklich so eine mitra-ähnlichen Schwung kriegt ... Wer weiß, wer weiß?
Ach, übrigens: SO wie der Herr mit dem goldenen Mantel dürfte der echte Nikolaus wahrscheinlich eher ausgesehen habe - Mitra und Hirtenstab gehören eigentlich im 4. Jahrhundert ikonografisch noch gar nicht dazu. Aber mal ehrlich: Wir lieben unsere Nikoläuse, egal wie sie aussehen. Oder?
Jedes Jahr um diese Zeit kommt wieder die Diskussion auf, ob der Nikolaus mit roter Mütze und weißem Rauschebart nun eine kommerzialisierte Erfindung von Coca-Cola ist, ob nur der gütige Bischof mit weiß-goldener Mitra und Bischofsstab die Geschenke bringen darf ...
Ich muss dazu sagen - ich hab da gar keine Meinung zu. EIGENTLICH sieht der Nikolaus doch gar nicht "aus", schließlich ist es ja gerade das Geheimnisvolle, dass er mitten in der Nacht, ganz verstohlen und heimlich, kommt und seine guten Gaben bringt, ohne dass ein Kind ihn sieht. (Übrigens glaubt sogar die Große mit ihren neun Jahren noch daran, oder genauer gesagt WILL sie daran glauben 💜) Allerdings werde ich nicht müde zu betonen, dass das mit dem roten Mantel nachgewiesenermaßen KEINE Erfindung von Coca-Cola ist. Es gibt aus dem frühen 20. Jahrhundert Weihnachtskarten aus dem angelsächsischen Sprachraum, die "Santa Claus" (der ikonografisch eigentlich aus einer Mischung aus dem russischen Väterchen Frost und den skandinavischen Tomtes ist und im protestantisch geprägten Raum den von klerikalen Motiven geprägten Bischof ersetzt hat) in einem roten Mantel mit weißem Pelzbesatz zeigen. Daneben gab es ihn auch in grün, blau, lila ... Aber rot hat sich durchgesetzt.
Dass zu dem weltweiten "Siegeszug" des roten Nikolaus die Werbekampagne von Coca-Cola (die es seit 1931 gibt) beigetragen hat, steht außer Frage, aber wie gesagt, erfunden hat's ein anderer (wenn auch nicht die Schweizer).
Meine Kinder kennen beide Versionen des Nikolaus. Sie kennen die Geschichte, die dahinter steht (nicht zuletzt dank dieses entzückenden Büchleins), im Kindergarten bei uns kommt ein Bischof Nikolaus, zur Weihnachtsfeier des Sportvereins kommt Knecht Ruprecht (was ja noch mal ne ganz andere Geschichte ist), und natürlich sehen sie überall den Weihnachtsmann - auch wenn bei uns die Geschenke vom Christkind gebracht werden 😉. Und wie gesagt, das GEHEIMNIS ist ja eigentlich das Wichtige.
Jedenfalls, als vor Kurzem Frau Scheiner zum Probenähen ihres neuen E-Books "Nikolaussäckchen" aufgerufen hat, hab ich mir so meine Gedanken gemacht. Wenn wir alle klassische Weihnachtsmänner mit roten Mützen nähen, wird das ja eine eher eintönige Versammlung von Designbeispielen. Zu bunt wollte ich aber auch nicht - und darum hab ich einen Bischof Nikolaus genäht:
Hautfarbener Filz, weißer Teddyplüsch und der Rest des Stoffes, den ich damals für das Nikolauskostüm gekauft hatte. Dazu silberne Zackenlitze, fertig ist der Bischof!
Das E-Book ist wirklich ganz allerliebst. Ich hab die kleine Version des Säckchens genäht, das ist genau richtig für die Menge an Geschenken, die es bei uns zu Nikolaus gibt. Apfel, Nuss und Mandelkern plus Mandarine, ein Schoko-Nikolaus und vielleicht ein Pixibuch oder eine CD passen rein, perfekt. Und noch dazu ist der Aufwand wirklich im Rahmen, der Effekt dafür umso größer.
Witzig finde ich ja, dass die Mütze, die bei den anderen Designbeispielen so perfekt nach Zipfelmütze aussieht, bei mir wirklich so eine mitra-ähnlichen Schwung kriegt ... Wer weiß, wer weiß?
Ach, übrigens: SO wie der Herr mit dem goldenen Mantel dürfte der echte Nikolaus wahrscheinlich eher ausgesehen habe - Mitra und Hirtenstab gehören eigentlich im 4. Jahrhundert ikonografisch noch gar nicht dazu. Aber mal ehrlich: Wir lieben unsere Nikoläuse, egal wie sie aussehen. Oder?
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| Von Username.Ruge - Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=51757294 Schnitt: E-Book Nikolaussäckchen von Frau Scheiner Stoffe: aus dem Fundus verlinkt bei: HoT, Dienstagsdinge und bei Frau Scheiner |
abgelegt unter:
Frau Scheiner,
Home Improvement,
HoT,
probenähen,
Tasche,
Weihnachten
Donnerstag, 10. November 2016
Grumpy {RUMS 45/15}
Grmpf. So fühlen sich heute irgendwie viele.
Am liebsten die Mütze bis zur Nase über Augen und Ohren ziehen und erst mal nix mehr mitkriegen.
Aber dann würden uns heute ja jede Menge tolle Ideen bei RUMS entgehen. Also Augen auf und nach vorne schauen und weiter Farbe, Freude und Spaß in die Welt setzen. Grau und Langweilig und Öde gibt es schon genug!
Ich läute jetzt so langsam die Weihnachtsstimmung ein. Noch zweieinhalb Wochen, dann haben wir Advent. Und all die süßen Wichtel, die ich schon überall vorblitzen sehe, haben mich dazu gebracht, die Anleitung auch mal auszuprobieren <3 Darum stelle ich euch hiermit Grumpy, meinen persönlichen Tomte, vor ;o) Geht schneller als gedacht, und ich finde die Gnome einfach knuddelig. Grumpy bleibt bestimmt nicht lange allein!
Aber heute geht er zu RUMS. Was habt ihr diese Woche für euch gemacht?
Am liebsten die Mütze bis zur Nase über Augen und Ohren ziehen und erst mal nix mehr mitkriegen.
Aber dann würden uns heute ja jede Menge tolle Ideen bei RUMS entgehen. Also Augen auf und nach vorne schauen und weiter Farbe, Freude und Spaß in die Welt setzen. Grau und Langweilig und Öde gibt es schon genug!
Ich läute jetzt so langsam die Weihnachtsstimmung ein. Noch zweieinhalb Wochen, dann haben wir Advent. Und all die süßen Wichtel, die ich schon überall vorblitzen sehe, haben mich dazu gebracht, die Anleitung auch mal auszuprobieren <3 Darum stelle ich euch hiermit Grumpy, meinen persönlichen Tomte, vor ;o) Geht schneller als gedacht, und ich finde die Gnome einfach knuddelig. Grumpy bleibt bestimmt nicht lange allein!
Aber heute geht er zu RUMS. Was habt ihr diese Woche für euch gemacht?
Schnitt: Weihnachtswichtel nach Mimi Muffin
Stoffe: aus dem Fundus
abgelegt unter:
Home Improvement,
Mama,
RUMS,
Weihnachten
Freitag, 15. Januar 2016
Ich lass los ...
Ja, genau. Ich bin mir sicher, bei einem Großteil der Mädelsmamas unter meinen Leserinnen hab ich schon allein mit der Head hier einen amtlichen Ohrwurm gesetzt *gg*
Wie so gut wie alle Mädchen in unserer Umgebung sind auch meine beiden Töchter total im Eisköniginnen-Fieber. Vor allem die Kleine! Anna hier, Elsa da, und immer schön der Olaf dabei - ich erwähnte es glaub ich schon mal *gg*
Jedenfalls, auch Weihnachten stand hier ganz im Zeichen der Königin von Arendelle. Von der einen Oma gab es Elsa-Barbies, von der anderen ein Elsa-Spiel, die eine Tante legte ein Elsa-Kostüm unter den Weihnachtsbaum und die andere gar das Buch mit DVD zum Kurzfilm "Die Eiskönigin - Party-Fieber". Selbiger läuft übrigens seit drei Wochen in Dauerschleife, und selbst der WBEDW und ich singen dauernd vor uns hin: "Ich mach diesen Tag zum schönsten Tag für diiiiiiiich ..."
Jedenfalls, ein BISSCHEN Eiskönigin wollte ich meinen Töchtern auch schenken. Es gab dieses Jahr nicht viel Selbstgemachtes von mir, aber das hier musste sein:
Frozen-Amigurumi!!
Ich hab ja auch beruflich mit dem Thema Eiskönigin zu tun, und da fiel mir schon im Herbst ein Buch aus den USA in die Hände, in dem lauter Anleitungen zum Häkeln von Elsa und Konsorten drin sind. Das musste ich einfach ausprobieren!
Und ich bin echt angetan davon, wie die Figuren entwickelt sind. Sie sind etwa 15 cm hoch, also ideal zum Spielen - meine Mädels finden das übrigens auch (auch wenn ich gleich gesagt gekriegt hab: "Mama, die Elsa hat aber kein blaues Haargummi, das ist weiß, damit man es in ihren Haaren nicht sieht!")
"Ich mach mir einen Schlitz ins Kleid und find das wunderbar ..."
Im Original ist Elsas Umhang aus Tüll. Das hatte ich nicht da, aber Organza. Geht auch, finde ich *gg*
Anna ist natürlich wärmer angezogen, mit Mützchen und Mantel. Und ein bisschen stolz bin ich auf ihr besticktes Kleid! Das geht zwar bestimmt noch schöner, aber ich fand es auch so schon ordentlich fitzelig ;)
Mantel und Haube können auch ausgezogen werden. Und dann kommt Annas weiße Haarsträhne zum Vorschein.
Olaf darf natürlich auch nicht fehlen! Hier war ich wirklich begeistert von der Anleitung. Wie man diese spezielle Form eines Schneemanns so schön hinkriegt ... Cool, im wahrsten Sinne des Wortes!
Ich liiiiiiiebe Umarmungen!!
Die Amigurumi werden hier wirklich richtig bespielt, das freut mich mega. Und stolz bin ich auch drauf! Als Nächstes stehen Kristoff und Sven auf dem Plan - ich bin mal gespannt, ob ich das knuffige Rentier so gut hinkriege!
Aber jetzt dürfen Anna, Elsa und Olaf erst mal zum Freutag - denn die Freude ist wirklich ringsum! Und ich sing jetzt weiter ...
Wie so gut wie alle Mädchen in unserer Umgebung sind auch meine beiden Töchter total im Eisköniginnen-Fieber. Vor allem die Kleine! Anna hier, Elsa da, und immer schön der Olaf dabei - ich erwähnte es glaub ich schon mal *gg*
Jedenfalls, auch Weihnachten stand hier ganz im Zeichen der Königin von Arendelle. Von der einen Oma gab es Elsa-Barbies, von der anderen ein Elsa-Spiel, die eine Tante legte ein Elsa-Kostüm unter den Weihnachtsbaum und die andere gar das Buch mit DVD zum Kurzfilm "Die Eiskönigin - Party-Fieber". Selbiger läuft übrigens seit drei Wochen in Dauerschleife, und selbst der WBEDW und ich singen dauernd vor uns hin: "Ich mach diesen Tag zum schönsten Tag für diiiiiiiich ..."
Jedenfalls, ein BISSCHEN Eiskönigin wollte ich meinen Töchtern auch schenken. Es gab dieses Jahr nicht viel Selbstgemachtes von mir, aber das hier musste sein:
Frozen-Amigurumi!!
Ich hab ja auch beruflich mit dem Thema Eiskönigin zu tun, und da fiel mir schon im Herbst ein Buch aus den USA in die Hände, in dem lauter Anleitungen zum Häkeln von Elsa und Konsorten drin sind. Das musste ich einfach ausprobieren!
Und ich bin echt angetan davon, wie die Figuren entwickelt sind. Sie sind etwa 15 cm hoch, also ideal zum Spielen - meine Mädels finden das übrigens auch (auch wenn ich gleich gesagt gekriegt hab: "Mama, die Elsa hat aber kein blaues Haargummi, das ist weiß, damit man es in ihren Haaren nicht sieht!")
"Ich mach mir einen Schlitz ins Kleid und find das wunderbar ..."
Im Original ist Elsas Umhang aus Tüll. Das hatte ich nicht da, aber Organza. Geht auch, finde ich *gg*
Anna ist natürlich wärmer angezogen, mit Mützchen und Mantel. Und ein bisschen stolz bin ich auf ihr besticktes Kleid! Das geht zwar bestimmt noch schöner, aber ich fand es auch so schon ordentlich fitzelig ;)
Mantel und Haube können auch ausgezogen werden. Und dann kommt Annas weiße Haarsträhne zum Vorschein.
Olaf darf natürlich auch nicht fehlen! Hier war ich wirklich begeistert von der Anleitung. Wie man diese spezielle Form eines Schneemanns so schön hinkriegt ... Cool, im wahrsten Sinne des Wortes!
Ich liiiiiiiebe Umarmungen!!
Die Amigurumi werden hier wirklich richtig bespielt, das freut mich mega. Und stolz bin ich auch drauf! Als Nächstes stehen Kristoff und Sven auf dem Plan - ich bin mal gespannt, ob ich das knuffige Rentier so gut hinkriege!
Aber jetzt dürfen Anna, Elsa und Olaf erst mal zum Freutag - denn die Freude ist wirklich ringsum! Und ich sing jetzt weiter ...
abgelegt unter:
Freutag,
Geschenk,
Geschwisterprojekt,
gestrickt und gehäkelt,
Puppe,
Weihnachten
Freitag, 8. Januar 2016
Weihnachtskleider
Ich hab euch die Weihnachtskleider für meine Mädels noch gar nicht gezeigt! Und dabei bin ich soooo stolz auf die!
Rike von FRAU Liebstes ist so ein Schnitt, der schon ewig auf meiner Festplatte schlummert. Ich hab ihn direkt nach Erscheinen gekauft, weil ich ihn so toll fand - und dann nie genäht.
In diesem Sommer aber haben sowohl eine Freundin im Reallife als auch eine liebe Forumskollegin mit ihren Interpretationen der Rike dafür gesorgt, dass ein großes HABENWILL in meinem Hirn aufblinkte. Die eine hatte gleich vier Rikes in verschiedenen Größen für eine Hochzeit genäht, die andere hat dieses wunderbare Exemplar als Einschulungskleid fabriziert. Hachz!!
Da es sonst in diesem Jahr keinen Anlass für neue Kleider gab, hab ich beschlossen, Weihnachtskleider draus zu machen. Babycord erschien mir hier angemessen, und da hab ich bei Stoff & Stil zwei ganz wunderbare Kombinationen gefunden. Und so haben meine Töchter dann Heiligabend und auch Silvester verbracht:
Ich habe beide Male die Unterteilung vorne und hinten durch die verschiedenen Stoffe betont.
Das Mauskleid ist "staubblau" - komisch, dass der Unistoff und der Sternenstoff auf dem Bild so unterschiedlich aussehen. Das ist eigentlich derselbe Blauton!
Jedenfalls, außen uni, innen mit dunkelblauen Sternen. Den Sternenstoff hab ich auch für die Rundpasse und die Riegel verwendet. Ich war ein bisschen nervös, welche Größe ich machen soll, da Rike ja bekanntermaßen schmal ausfällt und die Mädchen auf jeden Fall Longsleeves drunterziehen können sollten. Aber ich bin mit 146 bei der Großen sehr gut gefahren - sie ist ja 1,43 groß und hat (zumindest meinem Gefühl nach) eine normale Figur. So saß die Rike gut, aber nicht eng.
Bei der Kleinen gab es eine lila Rike in 116. Hier ist der Unistoff wirklich dunkler als der mit den Blümchen, aber es harmoniert sehr schön. Und die abgesetzten Riegel fallen so auf dem Taillenstreifen noch mehr ins Auge! Bei der Kleinen war es so, dass der Rock wirklich nicht kürzer hätte sein dürfen! Das muss ich mir für die nächsten Rikes (und die wird es geben) merken, dass ich hier ein bisschen zugebe.
Hier noch mal der Riegel im Detail. Leider ist er nicht richtig symmetrisch geworden, ich denke, da arbeite ich das nächste Mal vielleicht mit einer Pappschablone.
Toll allerdings sind die Knöpfe. Erkennt sie einer von euch?
Genau, die sind aus dem Adventskalender von Alles für Selbermacher!
Ich hatte noch keine Knöpfe besorgt, als das Fläschchen mit den hübschen bunten Knöpfen aus dem Kalender rauskam. Wie perfekt! Nicht nur die lilafarbenen passten genau, auch staubblau war dabei!
Und ich war mal wieder glücklich mit meiner Nähmaschine. Zwar kann sie "nur" halbautomatische Knopflöcher, aber die sind dafür wirklich supersauber und exakt. Und sie hat auf kein Problem, 10 Lagen Babycord (beim Absteppen der Nahtzugabe dort, wo die Knopfleiste an den Rockteil trifft) zu transportieren und sauber zusammenzunähen. Vier Jahre hab ich das gute Stück nun schon! Und ich bereue es keinen Tag.
Was für meine Mädels an der Rike auch noch wichtig ist: Sie fliegt. Zwar nicht extrem, aber doch genug, um die Damen zufriedenzustellen.
Da ist auch die Achtjährige noch ganz klein <3.
Und die Kleine im Glück, wenn sie um den Tannenbaum tanzt *gg*
Tja, der wird dann heute auch schon wieder abgeschmückt. Bei mir ist da ja immer so ein bisschen Wehmut dabei, ich LIEBE Weihnachten, und es ist immer so schnell vorbei ...
Aber darum freu ich mich heute noch mal an den Fotos, und der Weihnachtskleid-Post darf heute zum FREUtag, und natürlich zu den Meitlisache <3
Rike von FRAU Liebstes ist so ein Schnitt, der schon ewig auf meiner Festplatte schlummert. Ich hab ihn direkt nach Erscheinen gekauft, weil ich ihn so toll fand - und dann nie genäht.
In diesem Sommer aber haben sowohl eine Freundin im Reallife als auch eine liebe Forumskollegin mit ihren Interpretationen der Rike dafür gesorgt, dass ein großes HABENWILL in meinem Hirn aufblinkte. Die eine hatte gleich vier Rikes in verschiedenen Größen für eine Hochzeit genäht, die andere hat dieses wunderbare Exemplar als Einschulungskleid fabriziert. Hachz!!
Da es sonst in diesem Jahr keinen Anlass für neue Kleider gab, hab ich beschlossen, Weihnachtskleider draus zu machen. Babycord erschien mir hier angemessen, und da hab ich bei Stoff & Stil zwei ganz wunderbare Kombinationen gefunden. Und so haben meine Töchter dann Heiligabend und auch Silvester verbracht:
Ich habe beide Male die Unterteilung vorne und hinten durch die verschiedenen Stoffe betont.
Das Mauskleid ist "staubblau" - komisch, dass der Unistoff und der Sternenstoff auf dem Bild so unterschiedlich aussehen. Das ist eigentlich derselbe Blauton!
Jedenfalls, außen uni, innen mit dunkelblauen Sternen. Den Sternenstoff hab ich auch für die Rundpasse und die Riegel verwendet. Ich war ein bisschen nervös, welche Größe ich machen soll, da Rike ja bekanntermaßen schmal ausfällt und die Mädchen auf jeden Fall Longsleeves drunterziehen können sollten. Aber ich bin mit 146 bei der Großen sehr gut gefahren - sie ist ja 1,43 groß und hat (zumindest meinem Gefühl nach) eine normale Figur. So saß die Rike gut, aber nicht eng.
Bei der Kleinen gab es eine lila Rike in 116. Hier ist der Unistoff wirklich dunkler als der mit den Blümchen, aber es harmoniert sehr schön. Und die abgesetzten Riegel fallen so auf dem Taillenstreifen noch mehr ins Auge! Bei der Kleinen war es so, dass der Rock wirklich nicht kürzer hätte sein dürfen! Das muss ich mir für die nächsten Rikes (und die wird es geben) merken, dass ich hier ein bisschen zugebe.
Hier noch mal der Riegel im Detail. Leider ist er nicht richtig symmetrisch geworden, ich denke, da arbeite ich das nächste Mal vielleicht mit einer Pappschablone.
Toll allerdings sind die Knöpfe. Erkennt sie einer von euch?
Genau, die sind aus dem Adventskalender von Alles für Selbermacher!
Ich hatte noch keine Knöpfe besorgt, als das Fläschchen mit den hübschen bunten Knöpfen aus dem Kalender rauskam. Wie perfekt! Nicht nur die lilafarbenen passten genau, auch staubblau war dabei!
Und ich war mal wieder glücklich mit meiner Nähmaschine. Zwar kann sie "nur" halbautomatische Knopflöcher, aber die sind dafür wirklich supersauber und exakt. Und sie hat auf kein Problem, 10 Lagen Babycord (beim Absteppen der Nahtzugabe dort, wo die Knopfleiste an den Rockteil trifft) zu transportieren und sauber zusammenzunähen. Vier Jahre hab ich das gute Stück nun schon! Und ich bereue es keinen Tag.
Was für meine Mädels an der Rike auch noch wichtig ist: Sie fliegt. Zwar nicht extrem, aber doch genug, um die Damen zufriedenzustellen.
Da ist auch die Achtjährige noch ganz klein <3.
Und die Kleine im Glück, wenn sie um den Tannenbaum tanzt *gg*
Tja, der wird dann heute auch schon wieder abgeschmückt. Bei mir ist da ja immer so ein bisschen Wehmut dabei, ich LIEBE Weihnachten, und es ist immer so schnell vorbei ...
Aber darum freu ich mich heute noch mal an den Fotos, und der Weihnachtskleid-Post darf heute zum FREUtag, und natürlich zu den Meitlisache <3
Schnitt: Rike von Ki-Ba-Doo
Stoffe: von Stoff & Stil, Knöpfe von Alles für Selbermacher
abgelegt unter:
FRAU Liebstes,
Geschwisterprojekt,
Große,
Kleid,
Kleine,
Weihnachten
Donnerstag, 24. Dezember 2015
... denn euch ist heute ein Kindlein geboren ... {RUMS 52/15}
Weihnachten.
Jetzt ist es so weit.
Hachz.
Es ist einfach eine unvergleichliche Zeit. So leise, und doch so ereignisreich. Licht in der Dunkelheit, Geheimnisse, Erwartungen, Hoffnungen. Liebe, Nähe, Beisammensein. Füreinander da sein. Sich Liebe zeigen. Ja, natürlich auch Geschenke. Aber sind die nicht einfach ein Ausdruck dafür, dass wir uns lieb haben? Dass wir einander wichtig sind? Dass wir uns Freude bereiten wollen?
Die Kinder sind ja schon seit Wochen aufgeregt, das Mäusle zählte täglich die Tütchen am Adventskalender ab, wie viele Tage es noch sind. Maria und Josef haben ihre Reise durchs Wohnzimmer fast abgeschlossen - wir stellen die Krippe immer schon am 1. Advent auf und Maria und Josef müssen mit dem Esel in 24 Tagen einmal die Runde durchs Wohnzimmer drehen, bis sie im Stall ankommen. Der Baum steht seit gestern - ein Prachtexemplar! Ich zeig euch dann auch mal Fotos davon, ich finde unseren Baum nämlich jedes Jahr am schönsten von allen ;) Geschmückt wird allerdings erst heute.
Ja, und heute dann. Noch ein bisschen vorbereiten, alles frisch und glänzend machen - auch so ein bisschen symbolisch für die Vorbereitung auf den, der da kommt, wenn man so will, oder?
Und dann machen wir uns schick.
Ich hatte ja EIGENTLICH gar nicht vor, mir noch was zu nähen. Ich hab ja das Konzert-Outfit, das kann ich doch super auch an Weihnachten tragen.
Oder?
Hm.
Also, so GANZ ohne was neu Genähtes ist doch auch doof. Und außerdem brauch ich doch noch einen RUMS. Na, dann: Gestern abend, während die Kinder mit Papa Yakari anschauen durften, schnell die Ovi angeschmissen und noch einen Jersey-Rock von Ki-Ba-Doo genäht. Und heraus kam das hier:
Gar nicht übel für "mal eben", oder? *gg*
Das Überkleid ist die Big Lady Rosalie in verlängert, die ich mir fürs Konzert genäht hab. Das hab ich ja damals schon gedacht, die könnte ich wirklich auch mal über ein schwarzes Kleid tragen ... Und, ich finde, ich kann wirklich!
Das Shirt ist gekauft, allerdings hab ich es modifiziert. Es war nämlich ein ganz normales Longsleeve mit eher engem Rundhalsausschnitt. Und das hat den Gesamteindruck so ein bisschen geschmälert. Also beherzt zur Schere gegriffen, den Ausschnitt an die Rosalie angepasst, Saumstreifen von Myllymuksut wieder ran - bingo! So gefällt mir das Shirt jetzt richtig gut. Ich hab es bislang immer nur als Unterziehshirt benutzt, aber ich könnte mir das jetzt wirklich auch als "normalen" Pulli vorstellen.
Meine Schnabelina Clutch dazu - ist schon fast ein Suchbild so *gg* Aber sie passt vom Stil und von der Optik her jetzt wirklich bombig!
Ja, so fühle ich mich weihnachtlich! Also, so fühle ich mich ja eh, aber jetzt seh ich auch so aus *gg*
Ich wünsche euch und euren Lieben wunderbare Festtage, ein offenes Herz für die besonderen Momente in den nächsten Tagen und von ganzem Herzen die Erfüllung vieler Wünsche!
Und für die Ohren hab ich auch noch was - das hab ich gestern entdeckt und finde es schlicht genial!
Jetzt ist es so weit.
Hachz.
Es ist einfach eine unvergleichliche Zeit. So leise, und doch so ereignisreich. Licht in der Dunkelheit, Geheimnisse, Erwartungen, Hoffnungen. Liebe, Nähe, Beisammensein. Füreinander da sein. Sich Liebe zeigen. Ja, natürlich auch Geschenke. Aber sind die nicht einfach ein Ausdruck dafür, dass wir uns lieb haben? Dass wir einander wichtig sind? Dass wir uns Freude bereiten wollen?
Die Kinder sind ja schon seit Wochen aufgeregt, das Mäusle zählte täglich die Tütchen am Adventskalender ab, wie viele Tage es noch sind. Maria und Josef haben ihre Reise durchs Wohnzimmer fast abgeschlossen - wir stellen die Krippe immer schon am 1. Advent auf und Maria und Josef müssen mit dem Esel in 24 Tagen einmal die Runde durchs Wohnzimmer drehen, bis sie im Stall ankommen. Der Baum steht seit gestern - ein Prachtexemplar! Ich zeig euch dann auch mal Fotos davon, ich finde unseren Baum nämlich jedes Jahr am schönsten von allen ;) Geschmückt wird allerdings erst heute.
Ja, und heute dann. Noch ein bisschen vorbereiten, alles frisch und glänzend machen - auch so ein bisschen symbolisch für die Vorbereitung auf den, der da kommt, wenn man so will, oder?
Und dann machen wir uns schick.
Ich hatte ja EIGENTLICH gar nicht vor, mir noch was zu nähen. Ich hab ja das Konzert-Outfit, das kann ich doch super auch an Weihnachten tragen.
Oder?
Hm.
Also, so GANZ ohne was neu Genähtes ist doch auch doof. Und außerdem brauch ich doch noch einen RUMS. Na, dann: Gestern abend, während die Kinder mit Papa Yakari anschauen durften, schnell die Ovi angeschmissen und noch einen Jersey-Rock von Ki-Ba-Doo genäht. Und heraus kam das hier:
Gar nicht übel für "mal eben", oder? *gg*
Das Überkleid ist die Big Lady Rosalie in verlängert, die ich mir fürs Konzert genäht hab. Das hab ich ja damals schon gedacht, die könnte ich wirklich auch mal über ein schwarzes Kleid tragen ... Und, ich finde, ich kann wirklich!
Das Shirt ist gekauft, allerdings hab ich es modifiziert. Es war nämlich ein ganz normales Longsleeve mit eher engem Rundhalsausschnitt. Und das hat den Gesamteindruck so ein bisschen geschmälert. Also beherzt zur Schere gegriffen, den Ausschnitt an die Rosalie angepasst, Saumstreifen von Myllymuksut wieder ran - bingo! So gefällt mir das Shirt jetzt richtig gut. Ich hab es bislang immer nur als Unterziehshirt benutzt, aber ich könnte mir das jetzt wirklich auch als "normalen" Pulli vorstellen.
Meine Schnabelina Clutch dazu - ist schon fast ein Suchbild so *gg* Aber sie passt vom Stil und von der Optik her jetzt wirklich bombig!
Ja, so fühle ich mich weihnachtlich! Also, so fühle ich mich ja eh, aber jetzt seh ich auch so aus *gg*
Ich wünsche euch und euren Lieben wunderbare Festtage, ein offenes Herz für die besonderen Momente in den nächsten Tagen und von ganzem Herzen die Erfüllung vieler Wünsche!
Und für die Ohren hab ich auch noch was - das hab ich gestern entdeckt und finde es schlicht genial!
FROHE WEIHNACHTEN!
abgelegt unter:
FRAU Liebstes,
Mama,
Rock,
RUMS,
Weihnachten
Dienstag, 22. Dezember 2015
Last-Minute-Geschenk-Idee für euch {Creadienstag}
Übermorgen, Kinder, wird's was geben,
übermorgen werden wir uns freu'n
Welch ein Jubel, welch ein Leben
wird in unserm Hause sein!
Zweimal werden wir noch wach,
heißa, dann ist Weihnachtstag!
übermorgen werden wir uns freu'n
Welch ein Jubel, welch ein Leben
wird in unserm Hause sein!
Zweimal werden wir noch wach,
heißa, dann ist Weihnachtstag!
So, Endspurt! Lange dauert es nun wirklich nicht mehr bis Heiligabend. Und für all diejenigen, die noch ein schnelles Geschenk brauchen, kommt hier eins!
Um genau zu sein, gibt es ein Geschenk für die Puppenmütter unter euch, respektive diejenigen, die ebensolche beschenken möchten. Ich bin auf die Idee gekommen, als meine Töchter mit ihren Puppen und den Stoffpferden "Wir reiten durch die Berge" gespielt haben. Auf einmal kamen sie an: "Mama, wir brauchen Schlafsäcke für unsere Puppen, die übernachten heute auf der Hütte! Hast du uns ein bisschen Stoff, damit wir sie einpacken können?"
Mama hat ja immer ein bisschen Stoff. Dieses Mal hatte Mama aber auch noch ne Idee, wie man das "richtig" machen könnte - und darum jetzt hier für euch (und meine Mädels) ein Tutorial für einen
Hüttenschlafsack für Puppen
Kennt ihr das Prinzip eines Hüttenschlafsacks? Im Prinzip ist es ein Bettbezug, der am oberen Ende noch einen Kopfkissenbezug angenäht hat. Auf der Hütte steckt man das Kissen ins Oberteil, schlüpft in den Bezug und deckt sich dann mit den hütteneigenen Decken warm zu. Man braucht also kein Laken, liegt trotzdem nur am "eigenen" Stoff, und der Hüttenschlafsack braucht im Gepäck nicht besonders viel Platz. Es gibt sie z.B. auch aus Seide, dann wiegen sie kaum was! Für eine Puppe ist das das ideale Bett zum Überall-mit-Hinnehmen - also perfekt für Puppenmütter, wenn man über die kommenden Feiertage vielleicht unterwegs ist. Und dabei ist der Puppenschlafsack so schnell genäht, dass man ihn sogar noch am Heiligabendmorgen nähen könnte *gg*
Ihr braucht einfach nur ein Stück leichte Webware, das etwa zweieinhalb bis drei Mal so lang ist wie die Puppe, die ihr benäht. Die Breite passt ihr ebenfalls dem Puppenkind an.
So wirklich Strampelfreiheit braucht unsere Mali ja nicht ;) Aber man sollte sie schon leicht in den Schlafsack stecken können.
Versäubert das Stoffstück ringsherum. Wenn ihr mit der Ovi näht, genügt es auch, die kurzen Enden zu versäubern.
Als Nächstes faltet ihr das eine Ende des Stoffes so weit nach innen, wie die Puppe lang ist. Vorsicht, wenn euer Stoff (wie meiner) eine Richtung hat: In diesem Fall müsst ihr das OBERE Ende nach UNTEN falten, damit das Muster hinterher richtig liegt. Das wird später der Bettdeckenteil, also der Bereich, in den die Puppe hineingesteckt wird.
Klappt nun den schmalen Rand des Stücks um etwa 2-3 cm wieder zurück. So entsteht nachher eine schöne Kante.
Jetzt müsst ihr das andere Ende des Stoffes auch einklappen. Dabei orientiert ihr euch wieder an der Länge der Puppe: Ihre Füße sollen ein wenig Abstand zur unteren Falzlinie des Bettdeckenteils haben, ihr Gesicht über dem zurückgeklappten Rand liegen, und ihr faltet nun so viel um, dass der Puppenkopf zum oberen Rand noch einen Abstand von ca. 3-4 cm hat.
(auf dem Foto wirkt das jetzt enger, das liegt aber an den Puppenhaaren ;) )
Nun wird auch hier der Rand ein wenig zurückgeschlagen, sodass hinterher eine saubere Kante entsteht. Achtet hier aber darauf, dass der neue Falzrand noch über den ersten Falzrand hinausgeht, damit hier später nichts aufklafft!
Der Pfeil zeigt an, dass sich die beiden zurückgefalteten Stücke um einen guten Zentimeter überlappen.
Alles feststecken, und nun die beiden offenen Kanten zunähen. Das geht schnell und einfach mit der Overlock.
Wenden, und fertig ist der Puppen-Hüttenschlafsack!
Wer möchte, kann noch ein kleines Puppenkissen in den Kissenbezugteil stecken, dann ist es extrakuschlig.
Ich habe diese Anleitung nach meiner eigenen Idee in erster Linie für meine Forums-Mädels geschrieben. Ihr dürft sie aber natürlich gerne nacharbeiten - für den privaten Gebrauch. Wenn jemand von euch das Bedürfnis verspürt, den Puppen-Hüttenschlafsack gewerblich nachzunähen, bitte ich euch darum, euch kurz mit mir in Verbindung zu setzen, das fände ich fair.
Für Fehler oder sonstige Probleme in der Anleitung übernehme ich keine Gewähr, wenn euch was auffällt, auch bitte kurze Mitteilung.
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Weihnachten
Donnerstag, 10. Dezember 2015
Black & Gold, die zweite {RUMS 50/15}
Meiner Treu, jetzt geht es aber stramm auf Weihnachten zu! Habt ihr nicht auch das Gefühl, die Türchen am Adventskalender poppen nur so auf??
Ich hab ja dieses Jahr gleich drei Stück :D Einen, den von Alles für Selbermacher, hab ich mir schon zu Ostern selber geschenkt ;). Außerdem bekomme ich auch immer einen von meiner Mutter - dieses Jahr mit Rezepten. Sind tolle Sachen dabei, nur die Zeit zum Umsetzen, die kommt leider nicht in Tüten ...
Und den tollsten hat mir meine große Tochter gebastelt. Sie hat 24 Türchen aus einem großen Blatt ausgeschnitten, ein zweites dahinter geklebt, und hinter jedem Türchen findet sich ein lieber Spruch oder ein kleines Bild. Mein Favorit bislang: "Heut bin ich braf" <3 <3 <3
Jedenfalls, Weihnachten ist nicht mehr aufzuhalten. Und ein bisschen schick macht man sich da ja schon, oder? Ich werde aller Wahrscheinlichkeit nach mein Chor-Outfit tragen, vielleicht noch ein bisschen ergänzt ...
Und passend dazu hab ich mir nun noch ein Ausgehtäschchen genäht.
Bestimmt habt ihr Schnabelinas neuesten Streich, die SchnabelinaClutch, bereits entdeckt, oder? So kleine Täschchen hab ich eigentlich zu Hauf. Aber die größte Größe taugt tatsächlich als kleine Handtasche! Und so hab ich zum ersten Mal eine Schnabelina-Tasche in BIG genäht:
Ich hab ja dieses Jahr gleich drei Stück :D Einen, den von Alles für Selbermacher, hab ich mir schon zu Ostern selber geschenkt ;). Außerdem bekomme ich auch immer einen von meiner Mutter - dieses Jahr mit Rezepten. Sind tolle Sachen dabei, nur die Zeit zum Umsetzen, die kommt leider nicht in Tüten ...
Und den tollsten hat mir meine große Tochter gebastelt. Sie hat 24 Türchen aus einem großen Blatt ausgeschnitten, ein zweites dahinter geklebt, und hinter jedem Türchen findet sich ein lieber Spruch oder ein kleines Bild. Mein Favorit bislang: "Heut bin ich braf" <3 <3 <3
Jedenfalls, Weihnachten ist nicht mehr aufzuhalten. Und ein bisschen schick macht man sich da ja schon, oder? Ich werde aller Wahrscheinlichkeit nach mein Chor-Outfit tragen, vielleicht noch ein bisschen ergänzt ...
Und passend dazu hab ich mir nun noch ein Ausgehtäschchen genäht.
Bestimmt habt ihr Schnabelinas neuesten Streich, die SchnabelinaClutch, bereits entdeckt, oder? So kleine Täschchen hab ich eigentlich zu Hauf. Aber die größte Größe taugt tatsächlich als kleine Handtasche! Und so hab ich zum ersten Mal eine Schnabelina-Tasche in BIG genäht:
Wobei die Big-Clutch immer noch kleiner als die Mini-Easy-Bag ist *gg*
Genäht ist sie aus schwarzem Stretch-Satin von Buttinette (der war noch übrig von meiner ersten Saila). Wenn man ihn mit Vlieseline hinterbügelt, ist das "Stretch" auch kein Problem mehr, und der Stand ist phänomenal. Außerdem sieht er einfach schick aus.
Und auf die Klappe hab ich den Rest der goldfarbenen Spitze von der Chor-Rosalie aufgenäht. Nicht ganz rum, sondern auf Höhe des Umschlags an der Klappe festgesteppt. Sonst ist die Tasche ganz schlicht schwarz, auch innen - ich hab den Satin auch fürs Futter genommen.
Auf die Reißverschluss-Tasche hab ich verzichtet, das brauch ich da nicht. Dafür hab ich gleich zwei Aufhänge-Schlaufen angenäht, aus Gurtband, mit Vierkantringen dran - so kann ich nämlich einen richtigen Trageriemen dran befestigen!
Mit ebenfalls viereckigen Taschenkarabinern, die ich mal geschenkt bekommen hab. Ein richtiges UWYH-Projekt!
Meine Clutch ist so ein echtes Zickentäschchen (das man so unterm Arm trägt) geworden. Ich finde sie total schick! Und groß genug für Handy, Geldbeutel und Schlüssel ist sie auch, vielleicht passt sogar noch das Gesangbuch rein, wenn wir an Weihnachten in die Kirche gehen ;o).
Der Schnitt ist - wie immer bei Rosi - echt klasse und bis zum Ende durchdacht. UND so schnell genäht! Prima. Wer weiß, vielleicht näh ich mir noch eine in anderen Farben. Mit den beiden Karabinern könnte ich ja den Trageriemen einfach umhängen ... Mal sehen!
Schnitt: Schnabelina Clutch in Big
Stoffe: Stretch-Satin von Buttinette, Spitze aus dem örtlichen Stoffladen
Gurtband, Ringe, Karabiner: aus meinem Fundus
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Dienstag, 8. Dezember 2015
Weihnachtszeit - Wichtelzeit
Ich LIEBE Weihnachten - sagte ich das schon? *gg*
Bei uns im DIY-Forum gibt es schon seit ein paar Jahren immer eine Wichtelaktion - wie bei vielen kreativen Gruppen, vermute ich ;)
Jedenfalls, es ist ja jedes Jahr schon im November Thema - wer macht mit, dann Steckbriefe ausfüllen, zulosen, und die Gedanken, die Gedanken ... Hach ja.
Dieses Jahr hab ich beim Wichteln eigentlich gleich gewusst, was ich nähen möchte.
Mein Wichtel hatte im Steckbrief geschrieben, dass sie gerne etwas für ihre beiden Töchter und für sich haben würde.
Ich finde es immer toll, wenn man ein Wichtelgeschenk bekommt, dass einen das ganze Jahr über begleitet. Ich selbst hab z.B. letztes Jahr einen genialen Nadelcontainer und einen Handy-Sitzsack bekommen. Der Nadelcontainer ist unverzichtbar beim Nähen für mich, und mein Handy liegt jede Nacht auf dem Sitzsack auf meinem Nachtisch, wird dort geladen und weckt mich morgens auf ;)
Jedenfalls, das wollte ich meinem Wichtel auch "verpassen". "Tasche" stand auf der Liste dessen, was eine Freude wäre - also hab ich eine Tasche genäht. Ich selbst nutze ja meine EasyBag so gut wie jeden Tag. Also hab ich für meinen Wichtel auch eine genäht. Türkis und Petrol als Lieblingsfarben - na, da ist mein Stoffschrank ja ergiebig ;)
Eine Schnabelina EasyBag in Small (die ideale Handtaschengröße für mich!). Petrol und Weiß, so ein bisschen Eiskönigin :D, aber auch einfach zeitlos gut!
Leider hab ich den Gurt wohl etwas zu lange gemacht :( Ich selbst bin ja ziemlich klein und ich dachte, wenn er mir dann einen Tick zu lang ist, dann passt er sonst jedem ... Ich hoffe, mein Wichtel kann das noch ändern!
Und die Kinder sollten natürlich auch beschenkt werden. "Auch gerne was zum Anziehen!" - hah, das find ich gut. Kuscheltiere gibt es doch in den meisten Haushalten eher zu viele, genähte Mützen waren auf der Liste ausgeschlossen, und ich bin ja der Meinung, Kleidchen kann man gar nicht genug haben! Ich bin ja ein Fan von simplen Kleidchen, die man wunderbar über Langarm- oder T-Shirt und im Herbst/Winter mit Leggings oder Strumpfhose tragen kann. Die halten bei uns auch lang, ein Jahr als Kleid, dann eine Tunika, dann ein T-Shirt :D
Beim Schnitt hab ich mich mal wieder für das Racerback-Dress entschieden. Das ist einfach ein toller Schnitt, sehr schlicht, aber nicht langweilig, und er passt auch wirklich lang.
Jetzt also das Schwierigste - die Stoffwahl. Ich wollte gerne für beide Schwestern denselben Stoff nehmen, damit es keine Tränen gibt, weil das Muster der Schwester doch viiiiiiiiel schöner sei ...
Auf dem Steckbrief stand, dass die Mama Äpfelchen-Stoff gerne mag. Äpfelchen hatte ich noch SimplyApples - aber in Grün. Und Grün war jetzt die einzige Farbe, die der Mama nicht so gut gefällt. ABER: Ich hatte auch noch Birnen. Und das sind ja FAST Äpfel, nech?? *gg* Und die in Rot und Rosa, was wiederum bei den Lieblingsfarben aufgeführt war.
Und so entstanden aus dem wunderbar kuschligen Simply-Pears-Sweat von Hamburgerliebe und Hilco zwei Racerbackdresses, einmal für 2-3 Jahre und einmal für 6-7 Jahre:
Mit rotem Myllymuksut-Saumband - das ich ja auch immer übers Forum bestelle. So ist es ein doppeltes Forums-Wichtelgeschenk *gg*
Als Hinweis und leckere Beilage hab ich dann noch eine Riesen-Goldschatz-Ritter-Sport-Tafel eingepackt. Schließlich wohne ich nur 10 Autominuten von der Schokoladenfabrik entfernt. Und Schoki mag mein Wichtel gern! Dann passt das doch, oder? ;)
Mein eigenes Wichtelpaket war übrigens der HAMMER! Mein Wichtel hat sich auf meinem Blog genau umgeschaut und mir ein tolles Lese-Paket (mit Lesekissen, Büchertasche und Lesezeichen) aus dem Stoff genäht, den ich für mein Schnabelina-Bag-Set verwendet hatte. Dazu noch eine Weihnachtsbaum-Kette (weil ich gesagt hatte, bitte keine Deko außer für Weihnachten ;o)), und für meine Mädels gab es genähte Spiele zum Mitnehmen. Ich bin immer noch ganz geflasht und hoffe, dass sich mein Wichtel wenigstens halb so viel gefreut hat wie ich ... ;)
Bei uns im DIY-Forum gibt es schon seit ein paar Jahren immer eine Wichtelaktion - wie bei vielen kreativen Gruppen, vermute ich ;)
Jedenfalls, es ist ja jedes Jahr schon im November Thema - wer macht mit, dann Steckbriefe ausfüllen, zulosen, und die Gedanken, die Gedanken ... Hach ja.
Dieses Jahr hab ich beim Wichteln eigentlich gleich gewusst, was ich nähen möchte.
Mein Wichtel hatte im Steckbrief geschrieben, dass sie gerne etwas für ihre beiden Töchter und für sich haben würde.
Ich finde es immer toll, wenn man ein Wichtelgeschenk bekommt, dass einen das ganze Jahr über begleitet. Ich selbst hab z.B. letztes Jahr einen genialen Nadelcontainer und einen Handy-Sitzsack bekommen. Der Nadelcontainer ist unverzichtbar beim Nähen für mich, und mein Handy liegt jede Nacht auf dem Sitzsack auf meinem Nachtisch, wird dort geladen und weckt mich morgens auf ;)
Jedenfalls, das wollte ich meinem Wichtel auch "verpassen". "Tasche" stand auf der Liste dessen, was eine Freude wäre - also hab ich eine Tasche genäht. Ich selbst nutze ja meine EasyBag so gut wie jeden Tag. Also hab ich für meinen Wichtel auch eine genäht. Türkis und Petrol als Lieblingsfarben - na, da ist mein Stoffschrank ja ergiebig ;)
Eine Schnabelina EasyBag in Small (die ideale Handtaschengröße für mich!). Petrol und Weiß, so ein bisschen Eiskönigin :D, aber auch einfach zeitlos gut!
Leider hab ich den Gurt wohl etwas zu lange gemacht :( Ich selbst bin ja ziemlich klein und ich dachte, wenn er mir dann einen Tick zu lang ist, dann passt er sonst jedem ... Ich hoffe, mein Wichtel kann das noch ändern!
Und die Kinder sollten natürlich auch beschenkt werden. "Auch gerne was zum Anziehen!" - hah, das find ich gut. Kuscheltiere gibt es doch in den meisten Haushalten eher zu viele, genähte Mützen waren auf der Liste ausgeschlossen, und ich bin ja der Meinung, Kleidchen kann man gar nicht genug haben! Ich bin ja ein Fan von simplen Kleidchen, die man wunderbar über Langarm- oder T-Shirt und im Herbst/Winter mit Leggings oder Strumpfhose tragen kann. Die halten bei uns auch lang, ein Jahr als Kleid, dann eine Tunika, dann ein T-Shirt :D
Beim Schnitt hab ich mich mal wieder für das Racerback-Dress entschieden. Das ist einfach ein toller Schnitt, sehr schlicht, aber nicht langweilig, und er passt auch wirklich lang.
Jetzt also das Schwierigste - die Stoffwahl. Ich wollte gerne für beide Schwestern denselben Stoff nehmen, damit es keine Tränen gibt, weil das Muster der Schwester doch viiiiiiiiel schöner sei ...
Auf dem Steckbrief stand, dass die Mama Äpfelchen-Stoff gerne mag. Äpfelchen hatte ich noch SimplyApples - aber in Grün. Und Grün war jetzt die einzige Farbe, die der Mama nicht so gut gefällt. ABER: Ich hatte auch noch Birnen. Und das sind ja FAST Äpfel, nech?? *gg* Und die in Rot und Rosa, was wiederum bei den Lieblingsfarben aufgeführt war.
Und so entstanden aus dem wunderbar kuschligen Simply-Pears-Sweat von Hamburgerliebe und Hilco zwei Racerbackdresses, einmal für 2-3 Jahre und einmal für 6-7 Jahre:
Mit rotem Myllymuksut-Saumband - das ich ja auch immer übers Forum bestelle. So ist es ein doppeltes Forums-Wichtelgeschenk *gg*
Als Hinweis und leckere Beilage hab ich dann noch eine Riesen-Goldschatz-Ritter-Sport-Tafel eingepackt. Schließlich wohne ich nur 10 Autominuten von der Schokoladenfabrik entfernt. Und Schoki mag mein Wichtel gern! Dann passt das doch, oder? ;)
Mein eigenes Wichtelpaket war übrigens der HAMMER! Mein Wichtel hat sich auf meinem Blog genau umgeschaut und mir ein tolles Lese-Paket (mit Lesekissen, Büchertasche und Lesezeichen) aus dem Stoff genäht, den ich für mein Schnabelina-Bag-Set verwendet hatte. Dazu noch eine Weihnachtsbaum-Kette (weil ich gesagt hatte, bitte keine Deko außer für Weihnachten ;o)), und für meine Mädels gab es genähte Spiele zum Mitnehmen. Ich bin immer noch ganz geflasht und hoffe, dass sich mein Wichtel wenigstens halb so viel gefreut hat wie ich ... ;)
Schnitte: Schnabelina EasyBag in Small; Racerback Dress
Stoffe: Leinen aus den Beständen meiner Oma und Baumwolle vom Königreich der Stoffe;
Sweat von Hilco
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Dienstag, 1. Dezember 2015
Let it snow!
Willkommen im Dezember! Hach, mein Lieblingsmonat <3. Nicht nur, weil ich da Geburtstag habe, sondern weil die Adventszeit für mich einfach die schönste Zeit des Jahres ist. Die Vorfreude ... die Geheimnisse ... die wunderbare Atmosphäre ... das gespannte Warten ... das Glänzen in den Kinderaugen ... und die viele gemeinsame Zeit, die man bei den Vorbereitungen verbringt! Backen, einkaufen, schmücken, basteln - es ist einfach toll!
In meinem DIY-Forum gibt es auch dieses Jahr wieder einen Adventskalender, und ich darf das erste Türchen befüllen. Passend zu meiner Schwärmerei hab ich eine kleine Bastelei für euch - und während es draußen stürmt und braust und eher ungemütlich ist, bringe ich euch den Schnee nach Hause!
In meinem DIY-Forum gibt es auch dieses Jahr wieder einen Adventskalender, und ich darf das erste Türchen befüllen. Passend zu meiner Schwärmerei hab ich eine kleine Bastelei für euch - und während es draußen stürmt und braust und eher ungemütlich ist, bringe ich euch den Schnee nach Hause!
Bastelanleitung für eine Schneeflocke
Ihr braucht:
1 m Chenilledraht in weiß oder hellblau
Glitzerpulver
Flüssigklebstoff
Schere
Schneidet von dem Chenilledraht drei Stücke in etwa 15 cm Länge
und 12 Stücke in etwa 4 cm Länge ab.
Legt nun die drei langen Stück so über Kreuz, dass sie einen sechszackigen Stern bilden. Die Drahtstücke dafür vorsichtig geradedrücken.
Bei dem untersten Drahtstück nun das untere Ende über die anderen beiden Drahtstücke nach oben falten, das obere Ende nach unten falten. Gut festziehen und ein bisschen flachdrücken, sodass die drei Drahtstücke fest verbunden sind.
Nun kommen die zwölf kurzen Stücke dran. An jedem Strahl der Schneeflocke werden zwei Drahtstücke als "Ärmchen" befestigt, eines am Ende und eins in der Mitte. Dazu die Drahtstück wie eben unter den Strahl legen und um den Strahl falten. Festziehen, andrücken und leicht nach oben biegen, um eine Schneeflocken-Optik zu erreichen.
Nun die Schneeflocke ganz leicht mit Flüssigkleber betupfen. Ich setze immer einen Tropfen auf die Überlappungsstellen und lasse dazwischen nur dünne Klebstofffäden ziehen, das genügt schon für den Effekt. Nun das Glitzerpulver vorsichtig und sparsam auf die Schneeflocke rieseln lassen.
Hier sieht man, wie der Glitzer an den Klebepunkten und den Fäden dazwischen hängenbleibt.
Nun noch einen dünnen Faden an einem der Flockenstrahlen befestigen, und fertig ist der eisige Baum- oder Fensterschmuck!
Viel Spaß beim Basteln! Und damit auch bei euch die richtige Winter-Weihnachts-Adventsstimmung aufkommt:
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gebastelt,
Weihnachten,
Winter
Dienstag, 27. Januar 2015
Archivwoche, Teil 2: Wir machen Musik!
Meine Kinder machen total gerne Musik. Bei unserem Umzug hab ich meine Gitarre entstaubt und sie hat einen neuen, tollen Platz bekommen. Seitdem gab es für die beiden nix tolleres, als darauf herumzuzupfen und mit mir zu spielen.
So stand für mich schnell das diesjährige Weihnachtsgeschenk fest: Jede hat eine Gitarre bekommen! Die Große eine halbe, die Kleine eine Viertelgitarre. Und - wie könnte es anders sein - mit passender Gigbag:
Das e-Book von bienvenido colorido ist ja zum Glück für alle gängigen Gitarrengrößen angelegt - und außerdem ist genau erklärt, wie man es perfekt anpasst. Und so haben meine Mädchen jetzt nicht nur Gitarren, sondern auch noch wunderbare Verpackungen dazu!
Da es ja noch "nur" Spielzeug ist (auch wenn es richtige Gitarren in der richtigen Stimmung sind und sie auch wirklich schön klingen - aber es sind natürlich keine Konzertinstrumente), hab ich die Taschen ganz reduziert gemacht. Keine Aufsatztasche, keine Rucksackträger. Nur ein Handgriff, denn die Gigbags sind in erster Linie Staub- und Stoßschutz. Für die Große aus kunterbunten Eulen, für die Kleine aus HHL-Polka-Dots.
Gefüttert mit Leintüchern aus dem Bestand meiner Oma.
Sie haben so große Freude daran! Immer wieder sitzen sie zusammen und klimpern (wobei die Große eher schlägt, wie sie es von ihrer Lehrerin kennt, und die Kleine mehr zupft, weil ich beim Spielen immer zupfe *gg*). Das ist so schön!
Die Gigbags dürfen jetzt zum Creadienstag und zum Kiddikram.
Und ich hab weiter Freude dran, welche Freude sie meinen Kindern machen!
So stand für mich schnell das diesjährige Weihnachtsgeschenk fest: Jede hat eine Gitarre bekommen! Die Große eine halbe, die Kleine eine Viertelgitarre. Und - wie könnte es anders sein - mit passender Gigbag:
Das e-Book von bienvenido colorido ist ja zum Glück für alle gängigen Gitarrengrößen angelegt - und außerdem ist genau erklärt, wie man es perfekt anpasst. Und so haben meine Mädchen jetzt nicht nur Gitarren, sondern auch noch wunderbare Verpackungen dazu!
Da es ja noch "nur" Spielzeug ist (auch wenn es richtige Gitarren in der richtigen Stimmung sind und sie auch wirklich schön klingen - aber es sind natürlich keine Konzertinstrumente), hab ich die Taschen ganz reduziert gemacht. Keine Aufsatztasche, keine Rucksackträger. Nur ein Handgriff, denn die Gigbags sind in erster Linie Staub- und Stoßschutz. Für die Große aus kunterbunten Eulen, für die Kleine aus HHL-Polka-Dots.
Gefüttert mit Leintüchern aus dem Bestand meiner Oma.
Sie haben so große Freude daran! Immer wieder sitzen sie zusammen und klimpern (wobei die Große eher schlägt, wie sie es von ihrer Lehrerin kennt, und die Kleine mehr zupft, weil ich beim Spielen immer zupfe *gg*). Das ist so schön!
Die Gigbags dürfen jetzt zum Creadienstag und zum Kiddikram.
Und ich hab weiter Freude dran, welche Freude sie meinen Kindern machen!
Schnitt: Gigbag von Farbenmix
Stoffe: Eulenstoff vom örtlichen Stoffladen, Polka-Dots von Hilco, Leintücher von Oma
abgelegt unter:
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Weihnachten
Mittwoch, 7. Januar 2015
Ein Pony zu Weihnachten
Jaja, das wäre wohl sicherlich SEHR gut angekommen, wenn meine Große dieses Jahr ein Pony unter dem Baum gefunden hätte ...
Und dann waren es gleich ganz VIELE!!
Den Stoff hatte ich bei Sandra das erste Mal gesehen. WOW! Dass der bei uns einziehen musste, war ja auch gleich klar. Allerdings hab ich ihn erst mal gut versteckt ...
Zu Weihnachten hatte er dann seinen großen Auftritt. Die Große trägt gerne "Kleidchen", also Tuniken - aber aus Sweat waren die noch Mangelware. So hat das Christkind hier Abhilfe geschaffen:
Der Schnitt ist "Carrot Muffin" aus der Ottobre 4/11, die hatte ich schon mal genäht, und ich finde den Schnitt einfach wunderbar. Ich hab alle Extras wie Taschen und Pseudo-Knopfleiste weggelassen, der Stoff wirkt so einfach am besten.
Die Länge geht als "Kleidchen" durch, und zu Jeans und Longsleeve ist das genau der Look, den mein Kind so liebt.
Statt zu raffen, hab ich die Ärmel in eine Kellerfalte gelegt. Ich mag so "gepuffte" Ärmel lieber (und es ist auch leichter zu arbeiten *gg*). Hals und Ärmel sind mit Saumband von Myllymuksut eingefasst, der Saum einfach mit Wabenstich gearbeitet.
Eigentlich ist meine Tochter ja schon in dem Alter, in dem "weiche" Geschenke tendenziell uninteressant werden. Aber DIESES Kleid ... "Wow, Mama, das Christkind hat mir so ein schönes Kleid genäht!" Jaja, zum Glück hab ich das Christkind immer wieder an meine Maschinen gelassen ... ;o)
Und dann waren es gleich ganz VIELE!!
Den Stoff hatte ich bei Sandra das erste Mal gesehen. WOW! Dass der bei uns einziehen musste, war ja auch gleich klar. Allerdings hab ich ihn erst mal gut versteckt ...
Zu Weihnachten hatte er dann seinen großen Auftritt. Die Große trägt gerne "Kleidchen", also Tuniken - aber aus Sweat waren die noch Mangelware. So hat das Christkind hier Abhilfe geschaffen:
Der Schnitt ist "Carrot Muffin" aus der Ottobre 4/11, die hatte ich schon mal genäht, und ich finde den Schnitt einfach wunderbar. Ich hab alle Extras wie Taschen und Pseudo-Knopfleiste weggelassen, der Stoff wirkt so einfach am besten.
Die Länge geht als "Kleidchen" durch, und zu Jeans und Longsleeve ist das genau der Look, den mein Kind so liebt.
Statt zu raffen, hab ich die Ärmel in eine Kellerfalte gelegt. Ich mag so "gepuffte" Ärmel lieber (und es ist auch leichter zu arbeiten *gg*). Hals und Ärmel sind mit Saumband von Myllymuksut eingefasst, der Saum einfach mit Wabenstich gearbeitet.
Eigentlich ist meine Tochter ja schon in dem Alter, in dem "weiche" Geschenke tendenziell uninteressant werden. Aber DIESES Kleid ... "Wow, Mama, das Christkind hat mir so ein schönes Kleid genäht!" Jaja, zum Glück hab ich das Christkind immer wieder an meine Maschinen gelassen ... ;o)
Schnitt: "Carrot Muffin" in 134 aus der Ottobre 4/11
Stoff: "Ponyhof"-Sommersweat von Alles für Selbermacher,
Saumband von Myllymuksut
Verlinkt bei den Meitlisache
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